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In unserem Interview spricht Yannick „RatBull“ Hörner mit Adham „Corona Mortis“ Husseini über seine Erfahrungen im League of Legends Bereich und seinen Job als Teamkapitän.

 

Gude! Adham, als UEF Urgestein, wie lange bist du schon bei University eSports Frankfurt aktiv und wie wurdest du auf uns aufmerksam?

 

Ich wurde kurz vor dem Wintersemester 2017/18 auf die UEF aufmerksam. Ein Freund ist damals die Hochschulsportseite durchgegangen und hat dort die UEF entdeckt. Er hat mich dann angeschrieben und gefragt, ob Uni-Esport was für mich wäre. Ich habe dann die Admins auf Facebook angeschrieben und kurz darauf bin ich dem Discord beigetreten. Da die UEF damals noch Spieler für das zweite League of Legends Team gesucht hat, war ich dann auch relativ schnell aktiver Teil der UEF.

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Du spielst als Midlaner in Team Black und bist zusätzlich noch Captain. Was genau macht ein Teamkapitän und wieviel Zeit beansprucht der Job in der Regel?

 

Ich glaube, dass es von Teamkapitän zu Teamkapitän unterschiedlich ist und davon abhängt, wie man die Rolle für sich selbst wahrnimmt.
Für mich persönlich ist es wichtig, eine produktive Teamatmosphäre zu schaffen, sodass sich meine Teamkameraden mehr aufs Spielen fokussieren können. Dementsprechend kümmere ich mich um alle Dinge außerhalb des aktiven Spielens, wie z.B. die Organisation der Trainingstage mit den entsprechenden Trainingspartnern. Darüber hinaus ist es mir wichtig, dass wir als Team ein Ziel vor Augen haben und wir ständig bemüht sind, auf das Ziel hinzuarbeiten. Weitere Dinge, die ich noch mache sind die Dokumentation unserer Spiele sowie die Analyse von potentiellen nächsten Gegnern.
Innerhalb des Spiels ist es für mich allerdings auch wichtig, meine Teammates mit einzubinden und ihnen einen großen Spielraum zu ermöglichen, indem ich mich selber nicht in den Vordergrund stelle. Ich halte das für richtig, weil ein Team nicht um eine Person herum definiert werden sollte, sondern wir als Kollektiv das Team bilden und jeder innerhalb des Spiels sein Maximum entfalten können sollte.

Wenn ich die Zeit zusammenrechnen würde, käme ich wohl auf zwei bis fünf Stunden, die ich in der Woche zusätzlich investiere.

 

Was reizt dich daran, in einer kompetitiven Umgebung zu spielen?

 

Das Messen meiner individuellen Fähigkeit gegen andere Menschen hat mich schon immer gereizt. In League of Legends hat man durch die Anfangsphase einen individuellen Aspekt, aber da es auch gleichzeitig ein Teamspiel ist, ist die Zusammenarbeit mit meinen Teamkameraden umso wichtiger. Besonders der Gedanke, Frankfurt in einer Liga zu vertreten und meine Universität und Stadt zu repräsentieren reizt mich da zusätzlich.

 

Welche Unterschiede zur Soloqueue sind besonders markant?

 

Der Unterschied zwischen einer kompetitiven Liga und Soloqueue ist vergleichbar mit dem Unterschied zwischen dem Fußball auf einem Bolzplatz und in professionelleren Wettbewerben.
In kompetitiver Umgebung spielen Taktik und Teamwork eine wesentlich größere Rolle, während Soloqueue eher von individuellen Leistungen abhängig ist.

 

Warst du schon auf Offline-Events, als Teilnehmer oder als Zuschauer und wie war die Erfahrung auf diesen Events?

 

Als Zuschauer war ich bei dem Finale der Premier Tour in Bonn, welches in einer großen Arena ausgetragen wurde. Es war faszinierend, professionelle Spieler so hautnah mitzuerleben und ihre Reaktionen zu sehen.

Darüber hinaus habe ich als Spieler an zwei Offline-Events teilgenommen. Das erste Event war das Finale eines Turniers in Stuttgart. Beide Teams spielten auf einer kleinen Bühne, während vor uns das Publikum saß. Für mich war es ein unglaubliches Gefühl, das ganze aus der Spielerperspektive wahrzunehmen. Trotz schalldichter Kopfhörer konnte man das Publikum wahrnehmen, wie sie bei den einzelnen Plays jubelten.
Das andere Offline-Event, was ich als Spieler besucht habe, war ein Community-Cup der Uniliga. Was mir hier besonders Spaß gemacht war, dass ich endlich viele meiner Bekanntschaften aus der Uniliga von Angesicht zu Angesicht treffen konnte.

 

Eine letzte Frage zur UEF: Wie hat sich der League of Legends Bereich über die Zeit entwickelt und bist du zufrieden mit dieser Entwicklung?

 

Als ich angefangen habe, konnten wir mit Mühe und Not zwei Teams aufstellen. Unser A-Team hat anfangs noch nicht einmal die Playoffs der zweiten Liga erreicht. Das folgende Semester konnten wir dann drei aufstellen, wovon zwei die Playoffs erreicht haben. Letztes Semester konnten wir schließlich fünf Teams aufstellen und sind mit unserem A-Team bis ins Finale gekommen.
Außer den sportlichen Leistungen konnten wir auch in Sachen Events große Fortschritte leisten. Während anfangs zu den Public Viewings ca. 20 Personen kamen, konnten wir letztes Jahr bei dem Finale der Weltmeisterschaft einen ganzen Vorlesungssaal füllen.

Es wirkt teilweise surreal, wie viel wir innerhalb von knapp zwei Jahren erreicht haben. Ich bin glücklich, Teil dieser wundervollen Entwicklung zu sein und ich hoffe, dass die Zukunft noch weitere Überraschungen birgt.

 

Vielen Dank für das Gespräch, man sieht sich in der Kluft der Beschwörer.

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